Frühjahrsblütenhonig
ist die erste Ernte im Jahr – eine Mischung aus der Obstbaumblüte,
den ersten Frühjahrsblühern und bes. dem Löwenzahn.
Er ist mild- süß im Geschmack und variiert in der
Farbe von hell bis dunkelgelb aufgrund verschiedener Standorte.
Sommerblütenhonig
wird von den Bienen aus dem Nektarangebot der anschließenden
Blüten eingetragen: Akazie/Robinie, Linde, Ahorn, Sträucher
und Beeren, sowie den ausgeprägten Blumenwiesen der Region:
durch großräumige ökologische Bearbeitung genießen
die Bienen eine Artenvielfalt: ein spätes Abmähen
der Wiesen nach dem Aussamen ist ein wichtiger Garant für
eine beständige Nektar- und Pollenversorgung im Sommer.
Sommerhonig ist von dunklerer Farbe und würziger im Geschmack.
Frühjahrs- und Sommerhonige sind feincremig gerührt.
Zur Ernte von Edelkastanienhonig wandere ich in die Pfalz.
Dieser Honig ist bernsteinfarben bis rötlich und bitter-süß
im Geschmack. Eine Besonderheit.
Wald- und Weißtannenhonig
sind sog. Honigtau-Honige. Sie schmecken würzig, teils
malzig bis leicht harzig. Hier sind z.T. regionale Ernten möglich
– ansonsten ist ein sog. Aufwandern mit den Bienenvölkern,
z.B. in den Schwarzwald nötig.
Nicht jedes Jahr sind von allen Sorten Ernten möglich.
Jede Sorte schmeckt jedes Jahr anders – abh. von der Blütedauer
der einzelnen Pflanzen.
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